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Umfang und Kosten der Beratung

MPU-Vorbereitungen

Gerne würde ich Ihnen einen festen Betrag nennen, den Sie investieren müssen, um bei mir eine qualifizierte MPU-Vorbereitung zu erhalten und mit ihr vorzügliche Aussichten auf ein positives Gutachten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein solches Paschalangebot vorab nicht möglich ist. Ich möchte Ihnen aber sagen, mit welchem finanziellen Engagement Sie üblicherweise rechnen müssen und dazu ist es unumgänglich, einzelne Konstellationen näher anzusehen.

a. Standardfall (einfacher Begutachtungsanlass ohne Komplikationen)

Eine MPU-Vorbereitung dauert im Standardfall üblicherweise acht Sitzungen zu je eineinhalb Stunden und kann dann auch abgeschlossen werden. Der Standardfall liegt vor, wenn eine einzige Anlassgruppe gegeben ist, d.h. Sie etwa nur aufgrund eines Alkoholvergehens, einer Punktehäufung oder eines Drogendelikts zur MPU aufgefordert wurden. Er liegt weiterhin dann vor, wenn Ihr Fall keine besonderen Komplikationen erkennen lässt, mithin die Hintergründe der Fehlentwicklung sich rasch und zuverlässig in der Beratung darstellen. Dies ist in der Mehrzahl der Fälle gegeben, wobei die Offenheit des Klienten sowie die optimale Kooperation von Berater und Klient natürlich wesentlichen Anteil an einer effizienten Schulung haben. Nimmt man die Extrakosten hinzu, welche die Sprechstunde mit sich bringt, so fallen neun mal 95 Euro an, d.h. die Beratung kommt auf insgesamt 855 Euro. Falls Sie den Weg vieler meiner Klienten gehen und kurz vor der eigentlichen MPU sich noch eine Testbegutachtung gönnen, sind weitere 95 Euro zu investieren.

b. Komplexe Vorgeschichte

Sollte zwar ein einziger Anlass vorliegen, jedoch zur Aufklärung der Fehlentwicklung eine intensivere Besprechung der Vorgeschichte erforderlich sein, dann mag es angehen, dass eine oder weitere zusätzliche Stunden anfallen. Eine solche Konstellation ist etwa im Falle eines Alkoholvergehens bei schwerer privater Problematik denkbar, im Kontext von Punkteverstößen bei heikler, juristisch nicht leicht durchschaubarer beruflicher Notlage oder im Rahmen von Drogenvergehen bei langjähriger Verwicklung in die Szene. Oft lässt sich dies bereits in der Sprechstunde bzw. beim Studium der Akte oder eines Vorgutachtens erkennen, manchmal jedoch erst im Laufe der Beratung. Natürlich gebe ich Ihnen dann auch ein entsprechendes Feedback.

c. Mehrfachanlass

Nicht alle Autofahrer haben das relative Privileg, mit einem Anlass auszukommen. Wenn beispielsweise neben einer Alkoholproblematik ein Fahren ohne Fahrerlaubnis vorliegt oder weitere Punkteverstöße angefallen sind, oder wenn mit Aggressionsdelikten wie Nötigung bzw. Körperverletzung das strafrechtliche Terrain betreten ist, oder wenn gar zusätzlich ein Drogenvergehen aktenkundig ist, erhöht sich dementsprechend die Anzahl der erforderlichen Sitzungen. Zwar fallen Teile der Beratung – etwa das biographische Modul – nur einmal an; auch kann mit Blick auf die lebensgeschichtlichen Hintergründe der Verstöße zumeist eine Komprimierung von Information erfolgen, doch werden je nach Schwere des zusätzlichen Anlasses weitere Sitzungen unvermeidbar sein. In einfacheren Fällen genügen vier (bis sechs) dieser Stunden. Handelt es sich freilich um einen vollwertigen zusätzlichen Anlass, so kann sich der Beratungsumfang fast verdoppeln. Noch aufwendiger wird eine MPU-Vorbereitung im seltenen Dreifachanlass, wenn etwa eine Alkohol- und Drogenproblematik sowie eine verkehrs- oder strafrechtliche Fragestellung gegeben ist. Da solche Fälle individuell beurteilt werden müssen, empfiehlt es sich, Kontakt mit mir aufzunehmen und in einer Sprechstunde einen ersten Überblick zu gewinnen. Sie werden dann erfahren, mit welchem Beratungsumfang Sie konkret rechnen müssen.

d. Ausführlichkeit und therapeutisches Anliegen

Mitunter äußern Klienten den Wunsch, in der Beratung mehr Zeit für die Darstellung der eigenen Belange zu haben und mitunter nutzen sie die Beratung, um persönlichere Aspekte ihres Lebens zu besprechen, d.h. ein therapeutisches Anliegen abzuarbeiten. In einem solchen Kontext kann die MPU-Vorbereitung nicht mehr die sehr kompakte, informative Struktur einhalten, die üblicherweise ein Optimum an Aufarbeitung und Kostenersparnis erreicht. Der Klient erhält ein Mehr an Dienstleistung, doch auch die Bürde zusätzlicher Sitzungen. Viele Klienten wünschen diese Freiheit. Auch gebe ich frühzeitig eine Rückmeldung, wenn es sich herausstellt, dass die Beratung hinter dem vorgesehenen Pensum zurückbleibt. Es besteht dann immer die Möglichkeit, sich auf das Wesentliche zu beschränken und so die anvisierte Stundenanzahl zu erreichen oder eben doch eine großzügigere Arbeitsweise zu wählen.

In letzter Instanz entscheidet somit die Vorgeschichte, entscheidet Ihre Fähigkeit zu konzentrierter Arbeit und zuletzt Ihr Wunsch nach Stringenz oder Einbindung persönlicherer Themen, wie viele Stunden wir zusammen arbeiten werden. Ich persönlich weiß, dass das Geld für eine so qualifizierte Einzelberatung erst verdient werden muss und versuche, den Klienten ohne inhaltliche Abstriche, welche den Erfolg bei der MPU gefährden könnten, so rasch wie möglich durch die Beratung zu bringen. Wenn wir optimal kooperieren, Sie sich auf die Beratung einlassen und wir in einem Kontext des Vertrauens und der Vertraulichkeit die wichtigen Informationen effizient erarbeiten, werden wir nicht nur die anvisierte Stundenanzahl einhalten können. Sie werden auch ein Preis-Leistungsverhältnis bekommen, dass Sie nicht enttäuschen wird.

Sonstige Leistungen

Neben den MPU-Vorbereitungen zu Alkohol, Punkten, Strafrecht oder Drogen, die das Gros meiner Tätigkeit ausfüllen, gibt es noch andere Leistungen. Sie sind mit Blick auf die Kosten klar eingrenzbar.

a. Fahrerlaubnisseminar zum Punkteabbau ("Verkehrspsychologische Teilmaßnahme")

Die verkehrspsychologische Teilmaßnahme im Rahmen des neuen Fahrerlaubnisseminars zum Punkteabbau kostet 250 Euro und umfasst zwei Stunden zu je 75 Minuten. Hierbei handelt es sich um einen Pauschalpreis, der keine Abweichungen erforderlich macht. Er ist in der ersten Sitzung fällig.

b. Verkehrspsychologische Beratung (Probezeit)

Die verkehrspsychologische Beratung in der Probezeit kostet 300 Euro und umfasst drei Stunden zu je 60 Minuten. Hierbei handelt es sich um einen Pauschalpreis, der keine Abweichungen erforderlich macht. Er ist in der ersten Sitzung fällig.

c. Sprechstunde, Testbegutachtung, Trainingsstunden, Nachbesprechung

Alle sonstigen Sitzungen, wie etwa die Sprechstunde, die Testbegutachtung, Trainingssitzungen sowie eine mögliche Nachbesprechungen, werden je nach Aufwand abgerechnet, d.h. pro Sitzung zu je eineinhalb Stunden fallen 95 Euro an. Trainingssitzungen werden von Klienten im Sinne eines Einzelcoaching dann gerne in Anspruch genommen, wenn man nach Abschluss der eigentlichen Beratung – ganz im Sinne des traditionellen ‚Paukens‘ – eine noch nachhaltigere Fixierung der Schulungsinhalte erwünscht. Der Klient nimmt ja üblicherweise mit der je eigenen Flipchartrolle die Ergebnisse der gemeinsamen therapeutischen Arbeit nach Hause mit. Er studiert diese Rolle mehrfach, lernt ihre Inhalte und ist so optimal auf die Begutachtung vorbereitet. Bisweilen kehrt er jedoch mit spezifischen Fragen zurück. Oder er erbittet eine ein- oder zweistündige Zusammenfassung wesentlicher Fragen und Antworten. Gerade ältere Kraftfahrer, welche die Jahre auf der Schulbank lange hinter sich gelassen haben, nehmen sich gerne Zeit für eine solche Zusammenfassung und erzielen so eine noch bessere Vorbereitung auf das Begutachtungsgespräch, welches ja unter dem Diktat der Stringenz, d.h. raschen Beantwortung steht. Eine Nachbesprechung ist zumeist nicht erforderlich bzw. kann oft am Telefon geleistet werden. Sollten jedoch in der Begutachtung Komplikationen aufgetaucht sein oder liegt – was nie auszuschließen ist – ein negatives Ergebnis vor, welches nicht immer durch falsche Antworten, sondern etwa durch medizinische Komplikationen oder Schwierigkeiten beim Leistungstest zustande kommen mag, ist es manchmal vonnöten, sich intensiver in einer eigenen Sitzung auszutauschen.

Wenn Sie freilich die von mir im Laufe einer MPU-Vorbereitung vorgebrachten Ratschläge befolgen, d.h. die medizinische Beweislage abklären, desgleichen die eigene Fitness und Gesundheit, und wenn Sie die in der Schulung unterbreiteten Inhalte lernen, sich so selbst gründlich auf die MPU vorbereiten, haben Sie exzellente Chancen auf ein positives Gutachten.

Empfehlung

Da also die Frage nach dem Beratungsumfang und den Kosten zwar für den Punkteabbau, die diversen zusätzlichen Einzelleistungen sowie den Standardfall bei den MPU-Vorbereitungen einzugrenzen wäre, jedoch die letztgenannten Schulungsvarianten erst nach einem Sich-Kennen-Lernen in der Sprechstunde sowie einer sorgfältigen Analyse Ihrer Situation die erforderliche Klarheit preisgeben, schlage ich Ihnen vor, dass Sie den auf diesem Webportal wiederholt vorgebrachten Ratschlag beherzigen. Rufen Sie mich an, vereinbaren Sie eine Sprechstunde und lassen Sie uns in eineinhalb Stunden Ihre Situation gründlich betrachten. Sie haben sich mit dieser Sprechstunde nicht weiter verpflichtet, nur das Privileg, eine ehrliche Beurteilung Ihrer Situation zu erhalten und mich, Ihren vielleicht künftigen Berater, persönlich kennenzulernen. Sie können selbst entscheiden, ob Sie mir die Zukunft Ihrer Führerscheinangelegenheit anvertrauen wollen, d.h. eines meiner Angebote annehmen wollen, um sich auf optimale Weise vorzubereiten und mit Selbstvertrauen in die MPU zu gehen. Sie werden dann nicht mit leeren Händen dastehen, sondern dem Gutachter verdeutlichen können, dass Sie mit professioneller Hilfe und ehrlichem eigenen Engagement die Sache angegangen sind und einen begründeten und begründbaren Anspruch auf ein positives Gutachten und damit das Autofahren haben.

© 2017   Dr. M. Junker

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